Kartenlegen - Esokram oder Hilfreich?

Wie oft habe ich am Anfang meiner Selbstständigkeit solche oder ähnliche Sätze gehört:

 - Um Gottes willen, mach doch was Vernünftiges.

 - das ist doch kein Beruf.

 - da wirst du ausgelacht.

 - das ist abgedreht und vieles mehr.

 

Warum aber habe ich mich aber trotzdem selbstständig gemacht in einem Bereich, der einen auch gerne einmal zum Außenseiter macht und mich einige meiner alten Freundschaften gekostet hat?

 

Dazu möchte ich kurz erklären, wie ich zum Kartenlegen gekommen bin.

 

Ich habe nämlich keine Oma, oder Mutter, die da auch schon konnte und es ist auch keine 100 jährige Tradition in meiner Familie. Nein, ganz im Gegenteil!

Ich komme aus einer Erzkatholischen Familie und bin auch so aufgewachsen, jeden Sonntag in die Kirche, vor jedem Essen ein Gebet. Ich denke vielen kennen das.

Ich hatte also tatsächlich bis zu der Geburt meines Sohnes 1999 keinen Kontakt zur Esoterik.

Doch wenn so ein Baby nachts Koliken hat, muss Mama sich ja beschäftigen und wach bleiben, also tat ich das was viele sicher machen, ich zappte durch das Fernsehprogramm und landetet bei einem Esoterik - Sender.

Ehrlich gesagt fand ich das Ganze sehr amüsant und dachte, was ein Quatsch, so was funktioniert nie.

 

Jetzt brach mein Sternzeichen Jungfrau durch und ich musste natürlich ergründen, ob das nun wirklich funktioniert.

Also macht ich eine Kartenlegeausbildung. Allerdings musste ich dabei feststellen, dass es funktioniert und heute bin ich nun schon seit über 8 Jahren hauptberuflich selbstständig ... Aber die Geschichte wie es dazu kam, kommt später ...

 

Mit der Zeit habe ich für mich festgestellt, dass ich das Kartenlegen nicht als eine Zukunftsdeutung sehen möchte.

Warum?

Meine Überzeugung ist es, das wir unsere Zukunft täglich mit unseren Gedanken neu festlegen. Das bedeutet wir machen Erfahrungen, reagieren darauf und ziehen daraus Schlussfolgerungen, die wiederum neue Gedanken erzeugen. Je nachdem wie die Gedanken dann sind, positiv, oder negativ, wird sich unsere Zukunft formen.

Was bedeutet das für das Kartenlegen?

Das was ich in den Karten sehe, kann nur einen Momentaufnahmen sein. Das heißt, alles was da in der Zukunft angezeigt ist, passiert, wenn ich nichts an meinem Leben änder. Tue ich das aber, verändere ich die Zukunft.

 

Diese Blickweise gibt meiner Meinung nach sehr viel Hoffnung und Kraft, wenn wir bereit sind selbst unsere Leben zu verändern.

Es gibt viele Berichte darüber, das Menschen Kartenlegesüchtig geworden sind, sich hoch verschuldet haben. Das ist sicherlich auch der Fall, aber woran liegt das?

 

Man kann jetzt sagen, es liegt am Kartenleger, der die Notsituationen ausnutzt und verspricht die komplette Zukunft vorhersagen zu können und ohne das man selber etwas dazu tun muss, ändert sich dann alles.

Bitte, das geht nicht!

 

Kartenlegesüchtig werde ich nur dann, wenn ich selber nicht mehr die Verantwortung für mein Leben und meine Entscheidungen treffen möchte, oder kann. Wenn ich meine Verantwortung abgeben will.

 

Wozu dann aber noch Kartenlegen, wenn es dann doch nicht so kommt?

 

Ganz einfach, weil Kartenlegen eine wunderbare Möglichkeit ist zu erkennen, welche Muster einen gefangen halten. Welche alten Erfahrungen einen im Stillstand halten, welche Denkmuster uns immer wieder in gleiche Situationen kommen lassen.

 

Weil es Möglichkeiten aufzeigt, wie ich das genau jetzt umstellen kann, um eine andere Zukunft zu haben und mein Leben positiv verändern zu können.

Aber das geht nur, wenn du auch bereit bist, mit zuarbeiten und eine Entscheidung triffst für eine der Möglichkeiten, die dir das Kartenbild gibt. 

Diese Entscheidung kannst nur du treffen, denn nur du kannst deine Gedanken verändern, weil nur du sie kennst!

 

Ich freue mich über Kommentare von euch zu diesem Artikel und einen regen Austausch!

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Kommentare: 4
  • #1

    Ingeborg Onodi (Sonntag, 13 August 2017 14:34)

    Liebe Andrea Fraenken, genau so funktioniert das, hast mir aus der Seele zu gesprochen. Nur so, alles andere führt in die Irre. Liebe Grüße Ingeborg Shanty

  • #2

    Andrea Fränken (Sonntag, 13 August 2017 16:09)

    Vielen Dank liebe Ingeborg für dein Feedack :)

  • #3

    Margit (Dienstag, 22 August 2017 21:43)

    Liebe Andrea! Du sprichst mir aus dem Herzen! Leider sehen es viele Menschen anders. Aber ich vermute, dass diese Einstellung - Hilfe zur Selbsthilfe . immer mehr werden wird! Es ist sehr wichtig, dass wir alle lernen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Und in so einem Fall kann eine fundierte Kartenlegung, so wie du sie machst, eine große Hilfe sein. Alles Liebe!

  • #4

    Sabine Schröder (Dienstag, 29 August 2017 09:20)

    Liebe Andrea, habe gerade mit großem Interesse deine Gedanken über “Esokram“ gelesen; ich sehe das ganz genauso und habe mit dir und deiner Arbeit diese positive Entwicklung in meinem Leben erlebt!